Food

Vegane Osterhasen

Zutaten:

  • 250g veganer Quark / Joghurt (z. B. von Alpro oder Provamel)
  • 200ml Soja-/Reis-/Kokos-Drink
  • 50ml Olivenöl
  • 50ml Kokosöl
  • 75ml Apfelmark
  • 1 EL Chiasamen
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 600g Dinkelvollkornmehl
  • ½ Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Chiasamen zur Vorbereitung in Wasser aufquellen lassen; die restliche Zutaten zu einem Teig kneten und zum Abschluss die Chia-Samen unterheben; den Teig etwa fingerdick ausrollen und mit Förmchen nach Wahl ausstechen (bei mir sind es ca. 12 Hasen geworden); je nach Wunsch nochmals mit Soja-Sahne bestreichen und dekorieren (z. B. Xucker Schokodrops).

Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 200° Celsius etwa 10-12 Minuten backen.

Nährwerte pro Hase: ca. 265 kcal (7g Protein / 33g Kohlenhydrate / 10g Fett)

Food

Couscous-Salat mit roter Beete und Feta

Zutaten für 2 Portionen:

  • 100g Couscous
  • 300g rote Beete
  • 150g Fetakäse
  • 150g frischer Blattspinat
  • 30g Walnüsse
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Olivenöl
  • Balsamico Essig

Zubereitung:

Rote Beete in Würfel schneiden und mit dem Couscous (sofern nicht schon als vorgekocht gekauft) kochen und anschließend abkühlen lassen; zwischenzeitlich Zwiebeln und Knoblauch schneiden sowie Walnüsse kleinhacken; Olivenöl und Balsamico Essig mit Salz und Pfeffer zu einem Dressing anrühren und in eine Schüssel geben; die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Blattspinat garnieren.

Nährwerte: ca. 521 kcal ( 27g Protein / 53g Kohlenhydrate / 22g Fett)

Der Salat kann man je nach Lust und Laune sowohl warm als auch kalt genießen 🙂

Food

Poké Bowl

Zutaten für 2 Portionen:

  • 40g (Vollkorn-)Reis
  • 150g Salat
  • 5g Sesam
  • 75g Karotten
  • 75g Rote Beete
  • 75g Edamame
  • 50g Avocado
  • 50g Lachs / Hähnchen / Rindfleisch
  • 10g Walnüsse
  • 5g Sesam
  • 10ml Olivenöl
  • 5ml Balsamico
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig oder Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Reis kochen, währenddessen übrige Zutaten für die Bowl waschen und schnippeln; Zutaten fürs Dressing in einem Schälchen vermischen; alle Zutaten abschließend entweder einfach zusammenschmeißen oder für Instagram schön in einer Bowl drapieren 😉

Nährwerte: ca. 340 kcal pro Portion (14g Protein / 26g Kohlenhydrate / 19g Fett)

P.S. Die Kombination an den ausgewählten Gemüsesorten ist mein persönlicher Favorit. Hier kann natürlich nach Lust und Laune und je nachdem, was der Kühlschrank noch so hergibt, experimentiert werden. Frische Edamame findet man übrigens – nach längerer Odyssee meinerseits – oftmals im Asialaden.

Food

Vegane Bananenmuffins

Zutaten für ca. 20 Muffins:

  • 400g reife Bananen
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 200ml Sojadrink (oder andere Sorten, z. B. Kokos)
  • 40g Walnüsse
  • Ggf. Backkakao
  • Ggf. Kokosraspeln als Deko

Zubereitung:

Alle Zutaten mit Ausnahme der Walnüsse in einer Rührschüssel vermengen; Walnüsse klein hacken und unterheben; anschließend den Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 15-20 Minuten bei 180° Celsius Ober-/Unterhitze backen.

Nährwerte: ca. 105 kcal pro Portion (3g Protein / 12g Kohlenhydrate / 4g Fett)

Food

Spaghetti mit Zoodles und Ziegenkäse

Zutaten für 2 Portionen:

  • 80g (Vollkorn-)Spaghetti
  • 450g Zucchini
  • 1 Dose stückige Tomaten (ca. 400g)
  • 1 Ziegenkäserolle (ca. 200g)
  • 10g Pinienkerne
  • Knoblauch, Zwiebel
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Spaghetti kochen, währenddessen Zwiebeln und Knoblauch schneiden; die Zucchini waschen und in feine Stifte schneiden oder mit einem Spiralschneider zu Zoodles machen; Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden; Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch sowie den Pinienkernen anbraten; Zucchini hinzugeben und etwas köcheln, bis die Zucchini weich ist; anschließend Tomaten und Spaghetti hinzugeben; kurz vor Ende den Ziegenkäse dazugeben, damit er schon leicht anschmilzt

Nährwerte: ca. 570 kcal pro Portion (33g Protein / 40g Kohlenhydrate / 29g Fett)

P.S. Wer gerade in einer Low Carb- oder High Carb-Phase ist, kann natürlich das Verhältnis von Spaghetti zu Zucchini entsprechend anpassen.

Food

Veganes Gyros mit Zaziki

Zutaten für 2 Portionen:

  • 100g (Vollkorn-)Reis
  • 300g veganes Gyros (ich nehme hier gerne das Gyros von Like Meat)
  • 200g Sojajoghurt
  • 100g Gurke
  • Knoblauch, Zwiebel
  • etwas Olivenöl und Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Reis kochen, währenddessen Zwiebeln und Knoblauch schneiden; die Gurke in feine Stifte schneiden und zusammen mit dem Knoblauch zum Sojajoghurt in eine Schüssel geben; den Sojajoghurt mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken; Öl (z. B. Kokosöl oder Olivenöl) in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln sowie das Gyros anbraten; kurz vor Ende den Reis dazugeben (ich mag es, wenn der Reis auch noch leicht angebraten wird)

Nährwerte: ca. 430 kcal pro Portion (37g Protein / 37g Kohlenhydrate / 9g Fett)

Travel

Silvester in Hongkong

Was mache ich an Silvester? Seit letztem Jahr beantworte ich diese alljährliche Frage aller Fragen mit „ich verreise“. Dieses Mal ging es nach Hongkong. Nachdem Mexiko mit der Marco Polo Young Line ein voller Erfolg war, hieß es wieder „Gruppenreise, ich komme“. Dieses Mal gab es für die Anreise zum Glück einen Direktflug über 11h mit Lufthansa. Obwohl ich bisher gemischte Erfahrungsberichte über Langstreckenflüge mit Lufthansa gelesen habe, kann ich im Großen und Ganzen nicht klagen. Der Service war super und das Entertainmentprogramm sorgte für einen kurzweiligen Flug.

Frisch gelandet in Hongkong am frühen Abend begrüßte unsere Gruppe unser Reiseleiter Michael (ja, ein Einheimischer – in Hongkong ist es anscheinend fancy, seinen Kindern englische Namen zu geben). Zunächst ging es zum Check-In ins Hotel Dorsett Kwun Tong. Das Hotelzimmer war sehr sauber und ich erwischte ein schönes Eckzimmer im 20. Stock mit eingeschränktem Meerblick. Zum Thema Frühstück darf ich eigentlich nichts mehr schreiben, da ich hier im Allgemeinen sehr speziell bin. Als typischer Deutscher vermisst man selbstverständlich eine Auswahl an Broten sowie die geliebte Käse- und Wurstplatte. Das Porridge stimmte mich aber dann wieder halbwegs versöhnlich.

20181229_19265620181229_192638

 

 

 

 

Das Hotel liegt zwar etwas außerhalb, das Zentrum, ist jedoch aufgrund der nahe gelegenen U-Bahn gut erreichbar. In puncto öffentlicher Nahverkehr kann sich die MVG insbesondere bei der Verständlichkeit des Netzes hier noch einige Scheiben abschneiden. Das Verkehrsnetz funktioniert ähnlich wie in London mit der Oyster Card, in Hongkong Octopus Card genannt. Nachdem man einmalig HKD 50,- Kaution gezahlt und die Karte aufgeladen hat, kann man sich im öffentlichen Nahverkehr frei bewegen. Selbst ohne die Octopus Card Einzelkarten zu ziehen ist durch Auswählen der Endstation am Automaten kinderleicht machbar. Die Bahn fährt unter der Woche bis Mitternacht und am Wochenende durchgängig. Die Octopus Card kann man am Service-Schalter wieder zurückgeben – auch noch möglich am Flughafen.img-20181231-wa0001

Allgemein fällt es einfach, sich in Hongkong direkt zurechtzufinden. Im Gegensatz zu manch anderen asiatischen Ländern ist in Hongkong alles auch auf Englisch beschriftet und in der Stadt kommt man ebenfalls mit Englisch überall weiter.

Am Abend zog mich neben der Neugier auch der Hunger in die Stadt. Ich entschied mich für das Restaurant Din Tai Fung, welches mehrere Filialen in Hongkong besitzt. Ein erster großer Pluspunkt für chinesisches Essen: Man bestellt mehrere kleine Sachen und alles kommt in die Tischmitte. Man sollte daher schauen, immer mit einer möglichst großen Gruppe essen zu gehen 😉 Hier kann man sich dann nach Lust und Laune durchprobieren. Besonders zu empfehlen ist natürlich Dim Sum. Das Essen im Din Tai Fung konnte rundum überzeugen. Frisch gestärkt machte ich dann noch einen Abendspaziergang durch den Kowloon Park vorbei an der Avenue of Comic Stars (mit Fotoshooting) und zum Hafen mit Blick auf die Skyline.

20181229_214857d71_733120181229_224905

Den ersten Tag verbrachte ich hauptsächlich auf Hongkong Island. Nach einer kurzen Tour durchs Zentrum vorbei an der St. John’s Cathedral und dem HSBC Tower entkam unsere Gruppe mit der Peak Tram dem Großstadtdschungel. Belohnt wurde man oben auf dem Peak mit einer fabelhaften Aussicht auf Hongkong.

d71_6714Runter ging es dann nicht mit der Tram, sondern sportlich zu Fuß. Der Fußweg spuckte mich unten direkt in Soho aus – ja, auch Hongkong hat ein Soho. Hier besuchte ich den Man-Mo Tempel, gelegen inmitten der Hochhäuser. Ich würde nicht mit der besten Kleidung in den Tempel gehen. Aufgrund der ganzen Räucherstäbchen fängt man sich nicht nur eine halbe Rauchvergiftung ein, sondern riecht danach auch wie nach einem Abend am Lagerfeuer.

Den Nachmittag über hatte unsere Gruppe Freizeit, die ich erstmals zur Stärkung nutzte. Mein innerer Radar führte mich dabei gleich zu einem Hipster-Laden (#raw, #glutenfree #vegan). Die Preise im Grassroots waren dementsprechend gesalzen, mein Tikka Masala und der Kurkuma Chai Latte aber dafür auch sehr lecker. Nach einem kurzen Abstecher über die mit 800m längste Rolltreppe der Welt nutzte ich für den Rückweg auf die andere Seite der Stadt nicht die U-Bahn, sondern die Fähre. Hier sehr praktisch: Die Fähre kann auch mit der Octopus Card genutzt werden und man hat während der Überfahrt nochmals einen schönen Blick auf Hongkong. Zum Sonnenuntergang ging es dann in den 118. Stock des höchsten Gebäudes Hongkongs, dem ICC (484 m). Hier befindet sich die OZONE Bar des darunter gelegenen Ritz Carlton. Die Preise sind zwar der Höhe des Gebäudes angepasst, aber ein Getränk war gerade noch so für alle finanzierbar. Außerdem war die Aussicht auf die Skyline Hongkongs im Preis inklusive. Nach etwa 25.000 Schritten am Tag gestaltete sich der Abend nach einem kurzen Abendessen to go entsprechend ruhig.

img-20181231-wa0014

Am nächsten Morgen hieß es wieder in der Früh aufstehen. Der Morgen begann zunächst am Diamond Hill im Nan-Lian-Garten und dem daran angrenzenden Chin-Lin-Nonnenkloster im Stil der Tang-Zeit. Der Garten und die Tempelanlage bieten einen ruhigen Kontrast zu den Hochhäusern herum. Anschließend ging die Tempeltour weiter zum Wong-Tai-Sin-Tempel. Wer hier noch wissen wollte, was das neue Jahr so bringt, konnte sich die Zukunft von etlichen im Tempel stationierten Wahrsagern deuten lassen. Den restlichen Morgen tummelte sich unsere Gruppe noch in der Yuen Po Street auf einem Merkt für Singvögel, auf dem Blumenmarkt und zum Abschluss auf dem Lebensmittelmarkt. Zum Nachmittag hieß es dann für mich ab zurück ins Hotel und Styling zur Silvesterparty. Der Silvesterabend startete mit einem sehr leckeren Essen in einem Fischrestaurant. Damit sich unsere Gruppe die Pole Position zum Feuerwerk am Victoria Harbour sichern konnte, mussten wir anschließend rechtzeitig aufs Boot. Die einstündige sehr kalte Bootstour war es aber mehr als wert, denn pünktlich zum Jahreswechsel hatte ich beste Sicht auf das fast 15 Minuten anhaltende Feuerwerk. Leider hieß ganz vorne beim Feuerwerk dann umgekehrt ganz hinten beim Anlegen, sodass ich erst gegen 2 Uhr wieder im Hotel ankam. Anstatt einer Disco-Tour entschied sich unsere Gruppe daher dazu, eine Privatparty im Hotel zu organisieren.

d71_6942

Nach der Silvesternacht gönnte ich mir zu Neujahr zunächst ein spätes Mittagessen im The Hunt Coffee & Roastery gegenüber des Hotels. Danach verbrachte ich den restlichen Tag im Spa des Ritz Carlton. Das Spa können auch Nichtgäste des Hotels mit einem Tagespass in Höhe von HKD 700,- (ca. EUR 80,-) nutzen. Alternativ hatte ich noch überlegt, den Spabereich des Grand Hyatt oder des Mandarin Oriental zu nutzen. Das Grand Hyatt hat jedoch nur einen beheizten Außenpool. Bei den Temperaturen während unseres Aufenthalts hat mich dies nicht wirklich gereizt. Das Ritz Carlton konnte jedoch schlussendlich mit der Aussicht überzeugen. Denn das Spa des Ritz Carlton befindet sich im 116. Stock des Gebäudes. Vom Pool und dem Jacuzzi außen konnte ich nochmals die tolle Skyline Hongkongs bewundern. Daneben nutzte ich das im Tagespass enthaltene Fitnessstudio. Von Spa aus konnte man auch die täglich um 20 Uhr stattfindende Lasershow Symphony of Lights sehen. Für große Fans von Lasershows ist das Spektakel ganz nett. Meines Erachtens muss man es aber nicht unbedingt gesehen haben.

Am letzten Tag machte ich einen Tagesausflug in das 65 km entfernte Macau. Macau ist ebenfalls wie Hongkong eine Sonderverwaltungszone, weshalb man hier entsprechend Zeit für die Ein- und Ausreise einplanen muss. Als ehemalige portugiesische Provinz bietet das Stadtbild Macaus eine bunte Mischung aus asiatischer und europäischer Bauart. Darüber hinaus gibt es in Macau einige Weltkulturerbestätten, hierunter gehört auch das gesamte Zentrum (gut ersichtlich an dem Zustand der Häuser dort). Besonders sehenswert ist der A-Ma-Tempel, die Ruine Sao Paulo und das Guia-Fort, von dem man eine schöne Aussicht auf das Zentrum hat. Vor einem Spaziergang durch das Zentrum schaute ich mir aber die Kun Iam Statue und den Macau Tower an. Das Angebot zum Bungee-Jumping ignorierte ich dabei geflissentlich. 

Daneben ist Macau – was mir neu war – als das Las Vegas Asiens bekannt und erzielt mittlerweile sogar höhere Wettspielumsätze als das US-Vorbild. Ein kurzer Abstecher in das The Venetian durfte daher nicht fehlen. Neben der riesigen Spielhalle befindet sich im 1. Stockwerk ein dem Stadtbild Venedig nachempfundenes Einkaufszentrum – inklusive Himmel, Kanälen und singenden Gondolieren. Zurück nach Hongkong nahm ich dann nicht den Bus, sondern das Speedboat. Das Boot bestieg ich nach zahlreichen Gerüchten über viel Seegang und sich übergebenden Mitfahrern mit etwas flauem Gefühl. Entweder sind diese Gerüchte aber etwas übertrieben oder ich erwischte einen besonders ruhigen Tag.

Am Abend hieß es dann Abschied von Hongkong nehmen und zurück in die Heimat. Alles in allem ist Hongkong eine sehr interessante Stadt mit einer beeindruckenden Skyline sowie einem bunten Mix aus Hochhausdschungel und chinesischer Kultur – auf jeden Fall einen Besuch wert!

Kisses, Pia

 

Food

Healthy Snacks

Während und auch nach meiner (industrie)zuckerfreien Challenge habe ich versucht, durch erlaubte Cheats eine manchmal aufkommende Lust nach Süßem zu bekämpfen. Wer schon öfters healthy Snacks ausprobiert hat, weiß, dass die Geheimwaffe dabei sehr reife Bananen sind 😉

Gerne teile ich die sich aus teils mehr teils weniger erfolgreichen Experimenten ergebenden Rezepte für meine persönlichen Top 3 „gesunde Snacks bzw. Frühstücksvarianten“:

Avocado Pudding

20181107_161705

Zutaten:

  • ½ reife Banane (ca. 50 g)
  • 1 Avocado (ca. 125 g)
  • 75 ml Milch / Sojamilch, etc.
  • 10 g Backkakao, stark entölt
  • Toppings (z. B. Beeren, Nüsse, usw.)
  • Für Süßmäuler: ggf. 1 Schuss Agavendicksaft
  • Für Kokosliebhaber: ggf. 1 kleiner Löffel Kokosöl

Zubereitung:

Alle Zutaten im Mixer verblenden; Milch dabei je nach gewünschter Festigkeit beifügen. Den Pudding anschließend mit gewünschten Toppings garnieren. Als Favorit hat sich hier im Sommer bei mir die Kombi aus Erdbeeren und Kokoschips bewährt.

Nährwerte (ohne Topping): 388 kcal (7 g Protein / 25 g Kohlenhydrate / 27 g Fett)

Carrot Cake Cream

20181104_214931

Zutaten:

  • 150 g Naturjoghurt / Sojajoghurt
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 15 g Kokosflocken
  • 50 g (gekochte) Babymöhrchen
  • ¼ reife Banane (ca. 25 g)
  • 10 g Mandelmus
  • Zimt
  • Vanille
  • Topping (Nüsse, Kokosraspeln)

Zubereitung:

Den Joghurt mit den Kokosraspeln und den gemahlenen Mandeln mischen. Babymöhrchen, Banane und Mandelmus mixen und mit Zimt und Vanille abschmecken. Den sich ergebenden Brei zum Joghurt geben und eventuell noch mit Mandeln und Kokosflocken verfeinern.

Nährwerte (ohne Topping): 428 kcal (16 g Protein / 10 g Kohlenhydrate / 33 g Fett)

Banana Oat Cookies

20181021_224201

Zutaten:

  • 200 g Naturjoghurt / Sojajoghurt
  • 1 Ei
  • 1 Banane (ca. 100 g)
  • 150 g Haferflocken
  • 50 g Sojamehl
  • 50 g Leinmehl
  • 20 g Backkakao, stark entölt
  • 50 g Xucker Schokodrops oder gehackte Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil und ohne Zuckerzusatz

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen. Den Teig mit einem Löffel zu kleinen Cookies auf ein Backblech setzen (ergibt bei mir etwa 25 Cookies) und bei ca. 160 Grad Celsius auf mittlerer Schiene 20 – 30 Minuten backen.

Nährwerte (für 1 von 25 Keksen): 59 kcal (3 g Protein / 5 g Kohlenhydrate / 2,5 g Fett)

***

Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

Kisses, Pia

Travel

Game of Dubrovnik

Nachdem ein Teil der Serie Game of Thrones in Dubrovnik gedreht wurde, ist Dubrovnik wohl leider kein Geheimtipp mehr. Die amerikanischen Kreuzfahrtschiffe legen hier im Akkord an und überfluten die Stadt mit Touristen. Nichtsdestotrotz entschied ich mich zusammen mit 2 Freundinnen dazu, Dubrovnik als Ziel eines nächsten Wochenendtrips zu wählen. Auch wenn ich ein Fan der Serie bin, kamen wir nicht unbedingt deshalb auf Dubrovnik. Wer gerne öfter Wochenendtrips unternehmen will, kann sich von der App Weekengo inspirieren lassen. Hier kann man gleich vorab einstellen, wann die Flüge gehen sollen und welche Art von Unterkunft (Einfach, gehoben oder Luxus) man haben möchte. Der Suchlauf spuckt einem dann verschiedene Städte innerhalb Europas aus. Der Vorteil hierbei ist, dass man wirklich auch Städte entdeckt, die man jetzt vielleicht nicht vorrangig auf der Wunschliste hatte. So geschehen auch mit Dubrovnik.

DCIM101GOPROGOPR1451.JPG

20180721_111837

Dubrovnik ist etwa 21 km vom Flughafen entfernt. Mit dem Taxi zahlt man je nach Verhandlungsgeschick etwa EUR 30,00 – 35,00. Es fährt aber auch ein Bus-Shuttle für HRK 40,00 (etwa EUR 6,00). Der Bus hält dabei direkt im Zentrum neben dem Eingang zur Altstadt. Der öffentliche Nahverkehr ist in Dubrovnik allgemein gut ausgebaut. Unsere Unterkunft, das Hotel Lero, lag etwa 20 Gehminuten von der Altstadt entfernt. Mit dem Bus sind es jedoch nur 3 Stationen, wobei der Ausstieg fast direkt vor dem Hotel ist. Eine Busfahrt kostet bei Kauf des Tickets an einer entsprechenden Verkaufsstelle HRK 12,00 und bei Kauf direkt im Bus HRK 15,00 (um die EUR 2,00).  Das Geld sollte man immer passend haben, die Verkäufer sind nicht so wechselfreundlich.
20180721_112357

DCIM101GOPROG0371529.JPG

 

 

 

Vom Hotel waren wir sehr positiv überrascht. Das Hotel Lero ist zwar ein 4-Sterne-Hotel. Insbesondere in den südeuropäischen Ländern kann man hier aber erfahrungsgemäß nicht einen deutschen Maßstab ansetzen. Unser Hotel stellte sich jedoch als sehr modernes und sauberes Hotel heraus, vergleichbar in etwa mit den bekannten Hotelketten Radisson Blu oder Motel One. Genau das Richtige für einen Wochenendtrip, bei dem man sich bestenfalls nur zum Schlafen im Hotel aufhält. Ok, bei Ankunft erwartete uns erstmal eine böse Überraschung. Trotz Buchung eines Zimmers für 3 Personen fehlte ein Zustellbett. Dem Concierge war dies jedoch sichtlich peinlich, weshalb wir für die erste Nacht 2 Zimmer zugeteilt bekamen. Für unsere zweite Nacht erhielten wir dann ein Upgrade ins Familienzimmer. Also alles wieder verziehen 😊 Das Frühstück war ebenfalls gut und ausreichend. Den kleinen vorhandenen Pool haben wir während unseres Aufenthalts nicht getestet.

20180721_11501320180721_114301

20180722_114344

Nach einer erholsamen Nacht ging es dann auf in die Altstadt. Bei Besichtigung der Altstadt empfehle ich, die Touristenmassen zu meiden und lieber die Nebengassen zu erkunden. Die Altstadt ist komplett von der Stadtmauer umschlossen und für Fahrzeuge gesperrt. Die Gassen haben einen typischen südlichen Charme und an einigen Stellen fühlt man sich tatsächlich ein paar Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückversetzt. Da an dem Tag 30 Grad plus waren, suchten wir uns nach dem Erkunden der Altstadt ein kleines Café für eine kurze Ruhepause. Hierfür passend stellte sich eins der Cafés heraus, welches sich noch zwischen Stadtmauer und Meer mitten zwischen den Klippen befindet. Von hier hat man einen schönen Ausblick aufs Meer, kann den Klippenspringern zusehen und sich bei Bedarf auch selbst kurz abkühlen. Für die Aussicht bezahlt man aber auch seinen Preis. Ein Softdrink kostete mich umgerechnet über EUR 4,00.

20180721_130644

 

Nach Erkundung des Hafens genoss ich dann mein erstes Eis nach der Zuckerfrei-Challenge. Ich weiß nicht, ob es an der langen Abstinenz oder einfach am Eis lag, aber ich kann das Eis von Gossip direkt am Hafen sehr empfehlen.

20180721_142105Zum Mittagessen suchten wir uns ein schönes Restaurant in einer der Nebengassen, das Konoba Famoz. Da Dubrovnik am Meer gelegen ist, findet man hier überwiegend Fischrestaurants. Ich entschied mich für das Zucchinirisotto mit Scampi. Die Scampi kamen quasi frisch aus dem Meer zum selbst pulen. Das Essen konnte allgemein alle überzeugen.

Für den Abend hatten wir für 17 Uhr eine Kajaktour gebucht. Bei den Temperaturen im Juli ist dies auch die einzige Zeit, zu der ich hierzu raten würde. Nach einer Einführung durch unsere beiden Guides ging es gleich aufs Wasser. Bei der Kleiderwahl sollte man übrigens zu den Badesachen greifen. Trocken bleibt man während der Tour nämlich nicht wirklich. Außerdem führte uns unsere Tour zu einem kleinen Zwischenstopp in eine Höhle, wo man dann auch schwimmen konnte. Zunächst ging es aber vorbei an der Stadtmauer und dem Hafen. Hier hat man von außen einen schönen Blick auf die Stadt und bekommt vom Guide nochmals ein paar nähere Informationen zu Dubrovnik. Nach dem Zwischenstopp in besagter Höhle eröffnete uns unser Guide, dass der Rückweg einmal um die Insel Lokrum führte. Dies führte uns als einziges reines Frauenboot erstmal kurz vor den Herzinfarkt. Irgendwie wuchsen wir aber über uns hinaus und überlebten den Rundweg um die Insel. Als Belohnung gab es dann einen schönen Blick auf Dubrovnik bei Sonnenuntergang. Die im Anschluss angekündigte Weinverkostung stellte sich als eine Auswahl aus einem Rotwein und einem Weißwein in einer Piccolo-Flasche für jeden heraus. Bemerkungen zum Wein verkneife ich mir als Winzerstochter an dieser Stelle mal 😉 Allgemein sei nochmals angemerkt, dass die für Anfänger ausgewiesene Tour mit insgesamt 8 km nicht ohne war. Für absolute Anfänger würde ich sie daher nicht unbedingt empfehlen.

20180721_183042

Nach der nicht allzu kleinen Sporteinheit plagte uns natürlich der Hunger. Daher suchten wir uns noch ein schönes Restaurant in der Altstadt, das Steakhouse Paparazzo. Preislich wie alles in Dubrovnik eher höher angesiedelt, dafür gab es aber wieder eine leckere Auswahl an Fisch. Das Thunfisch-Steak konnte mich nicht vollends überzeugen. Dafür war aber die Vorspeise mit frittierten Garnelen mit Chilimajonnaise sehr lecker. Das Restaurant vom Nachmittag überzeugte aber insgesamt mehr.

Da wir am nächsten Tag mal wieder nicht wirklich zeitig aus den Federn kamen, erübrigte sich für mich der Rundgang auf der Stadtmauer. Mangels Schatten wurde allgemein empfohlen, diesen nur morgens in der Früh oder am Abend zu gehen. Nur eine Mutige unter uns nahm den Rundgang bei Mittagshitze auch sich. Der Eintritt zur Besichtigung der Stadtmauer kostet HRK 150,00 (ca. EUR 20,00 – 25,00). Dieses Geld investierte ich für die Fähre zur schon am Vortag umpaddelten Insel Lokrum. Die Insel eignet sich super dafür, dem Trubel und der Hitze in der Altstadt mal zu entfliehen. Wie an der Adria üblich bietet die Insel zwar keine Sandstrände. Man kann jedoch von den Felsen aus über Trittleitern zum Schwimmen ins Wasser. Fans von Flora und Fauna kommen im Botanischen Garten auf ihre Kosten. Und selbstverständlich findet man auch hier wieder ein Stück Game of Thrones in Form einer Ausstellung im alten Benediktinerkloster.

20180722_14141420180722_140542

Im Anschluss an den Besuch der Insel folgte noch eines meiner persönlichen Highlights – die Oyster & Sushi Bar Bota Sare. Das Sushi war wirklich überragend lecker. Als Auswahl gab es die bekannten Klassiker, aber auch ein frittiertes Fantasy-Sushi mit Mango und verschiedenen Fischen. Hier sollte man aber definitiv noch Platz für den Nachtisch lassen. Der Dattel-Schokokuchen war überragend!

Danach hieß es schon wieder Abschied nehmen und auf zum Flughafen. Hierbei erwischten wir einen hoch motivierten und total freundlichen Taxifahrer, der sich trotz Festpreis noch die Zeit nahm, mit uns an einem Aussichtspunkt zu halten und Fotos von uns zu schießen.20180722_165232

Auf dem Rückweg ist mir übrigens noch aufgefallen, dass Kotor in Montenegro etwa 71 km entfernt vom Flughafen liegt. Kotor könnte ich mir als eines meiner nächsten Reiseziele im Sommer 2019 vorstellen. Montenegro ist noch eher ein Geheimtipp und hoffentlich noch nicht so touristisch überlaufen.

Alles in allem ist Dubrovnik wirklich eine Reise wert. Man kann hier für ein Wochenende in das südliche Flair im Mittelalter eintauchen, ein bisschen Game of Thrones Luft schnuppern und daneben auch noch verdammt gut essen gehen.

Kisses, Pia

 

Food

Challenge – 40 Tage zuckerfrei

Da ich ein großer Verfechter gesunder Ernährung bin und Anfang des Jahres schon einen Monat auf Süßigkeiten verzichtet hatte, wollte ich dieses Mal eine Stufe weiter gehen. Zucker findet man nämlich nicht nur in den offensichtlichen Produkten wie Schokolade und Keksen, sondern auch in vielen Fertigprodukten.

Zum Einstieg kaufte ich mir das Buch Zuckerfrei: Die 40 Tage-Challenge von Hannah Frey. Das Buch ist kein absolutes Muss, gibt jedoch einen ersten guten Einblick in die Challenge. In dem Buch sind auch einige Rezepte für die Challenge enthalten. Wer aber allgemein schon gesund kocht, ist auf die Rezepte nicht unbedingt angewiesen. Ich habe 1 – 2 Rezepte probiert, aber ansonsten lieber versucht, meine üblichen Gerichte an zuckerfrei anzupassen.

Laut dem Buch sollte man während der ersten 30 Tage der Challenge stärkehaltiges Gemüse und Getreide sowie Nudeln, Reis und Kartoffeln meiden und auf Hülsenfrüchte umsteigen. Dies soll Heißhungerattacken vorbeugen. Hieran habe ich mich nur die ersten 5 Tage gehalten.

Allgemein hielt ich mich während der Challenge an das Motto „< 3 g Zucker / 100 g“ und versuchte, Fertiggerichte zu meiden. Auch auf sonstige Süßstoffe verzichtete ich während der Challenge. Lediglich Fructose in Form von frischen Früchten war erlaubt. Ein Fruchtverbot in der Erdbeerzeit wäre auch zu hart gewesen.

Das A und O bei dieser Challenge ist eine gute Vorbereitung. Ich habe mir schon seit Längerem angewöhnt, mich sonntags 2 – 3 Stunden in die Küche zu stellen und mein Essen für die nächste Woche vorzukochen (#mealprep). Da ich unter der Woche oftmals lange arbeite, erspart dies eine Menge Zeit. Mit ein bisschen Übung klappt es auch, parallel mehrere Gerichte zu kochen.

Tage 1 -10

Der erste Schritt zum Start war natürlich der Einkauf. Ich hoffe, mich hat niemand beim Einkaufen allzu genau beobachtet. Ich lief wie eine Irre durch den Supermarkt und studierte bei jedem einzelnen Produkt die Inhaltsstoffe sowie die Nährwerttabelle. Bei den ersten Einkäufen sollte man also definitiv etwas Zeit mitbringen. In puncto stärkehaltiges Gemüse ist mir gleich der erste Fauxpas unterlaufen. Ich habe Rote Beete gekauft. Holla, 8 g Zucker / 100 g!

Ansonsten hielt ich mich an den ersten Tagen auch daran, auf Nudeln, Reis und Kartoffeln zu verzichten. Anstatt Kartoffelpüree gab es selbstgemachtes Hummus. Reis ersetzte ich durch Quinoa und Linsen stellten sich auch als eine gute Alternative bei manchen Gerichten heraus.

Überhaupt nicht gerechnet hatte ich mit den wirklich heftigen Entzugserscheinungen. Schließlich hatte ich vorher auch nicht jeden Tag eine Tafel Schokolade gegessen. Trotzdem fühlte ich mich in den ersten Tagen wie auf einem Drogenentzug. Ich hatte Kopfschmerzen, war müde und schlapp und hatte richtig schlechte Laune. Glücklicherweise legten sich diese Symptome nach etwa 3 Tagen wieder und ich hatte danach auch wieder Lust und Energie für Sport.

In den ersten 10 Tagen bestand auch noch eine gewisse Sehnsucht nach Süßem. Ich blieb jedoch stark. Die erste große Herausforderung stellte dann der Besuch des Andreas Gabalier-Konzerts dar. Da ich vorher noch 3 Stunden Tanzkurs hatte, war mir vorher schon bewusst, dass ich vor Ort noch etwas Essbares auftreiben müssen würde. Um zu verhindern, mich mit Currywurst mit Pommes im Olympiastadion zu erwischen, bereitete ich mir brav einen Nudelsalat vor. Während des Konzerts gab es dann auch nur Wasser.

Was mich in den ersten 10 Tagen wirklich überraschte, ist der versteckte Zucker bei Produkten, bei denen man nicht mit Zucker rechnet. So suchte ich beispielsweise nach einem kleinen Snack im Supermarkt. Dies stellte sich bei einer Zuckerfrei-Challenge als wirklich knifflig heraus. Ich hätte nicht gedacht, dass beispielsweise in Salami-Sticks so viel Zucker enthalten ist. Meine Rettung waren dann Babybel. Käse entwickelte sich generell zu einem meiner besten Freunde während der Challenge.

An Tag 10 gab es dann das erste Highlight der Challenge, die Teilnahme am Firmenlauf in Würzburg. Selbstverständlich suchte man sich den wohl heißesten Tag des Monats für dieses Event aus. Obwohl ich vorher aufgrund der reduzierten Kohlenhydrate und der Hitze Bedenken hatte, legte ich den Firmenlauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit ab (7,4 km in 38:07 Min). Dies zeigte mir, dass mein Körper sich wohl langsam auf die neue Ernährungsweise umgestellt hatte.

Tage 11 -20

Nachdem ich die zuckerfreie Ernährung mittlerweile gut in meinen Alltag integriert hatte, stellte der Wochenendtrip nach Helsinki mich vor die nächste Herausforderung. Naja, nicht umsonst heißt es ja 40 Tage-Challenge ;-).

Natürlich konnte ich nicht tonnenweise eigenes Essen mit nach Helsinki schleppen. Im Restaurant war es mir daher nicht möglich, darauf zu achten, mich zuckerfrei zu ernähren. Ich konnte dem Koch schließlich schlecht in der Küche über den Rücken schauen. Ich aß jedoch zumindest nicht explizit Süßigkeiten wie Kuchen oder Eis, deshalb war diese Ausnahme für mich in Ordnung. Im Restaurant bestellte ich den Burger sogar ohne Sauce. Ich muss sagen, schmeckt gar nicht so schlecht, wie man zunächst denkt.

Mein vorläufiger Höhepunkt in der Phase waren übrigens meine Geschäftsreisen. Ich mache zurzeit ein Secondment beim Mandanten und bin dort etwa 2 – 3 Tage in der Woche vor Ort. Die wirklich nicht schlechte Kantine war erstmal tabu. Dies führte dazu, dass ich regelmäßig mit riesigem Koffer anreiste und als erste Amtshandlung die Getränke aus der Minibar räumte, um meine Tupperware mit Essen zu verstauen.

Das zunächst befürchtete Problem Fußball WM 2018 ohne Bier und Snacks, sondern nur mit Wasser und Gemüsesticks, hatte sich ja leider von selbst ziemlich schnell erledigt…

Tage 21 – 30

Diese Phase startete mit meiner Teilnahme an Xletix. Nachdem wir letztes Jahr nur die S-Strecke liefen, entschieden wir uns dieses Mal für die persönliche Herausforderung der M-Strecke. Dies bedeutete 12 km mit 25 Hindernissen. Gleich vorweg: Eine Laugenstange mit etwas Ziegenkäse stellte sich ganz überraschenderweise als einzige Energiereserve vorher nicht wirklich als ausreichend heraus :D. Nach einem halb toten, aber glücklichen Zieleinlauf stürzte ich mich daher auf die Versorgungsstände. Leider war man hier mit einer Zuckerfrei-Challenge richtig schlecht aufgehoben. Neben einem Riegel mit 15 g (!) Zucker / 100 g gab es noch einen Proteindrink mit nicht wirklich besseren Werten und alkoholfreies Bier. Es war daher wohl nur meiner schon bis dahin aufgebauten Selbstdisziplin zu verdanken, dass ich auf dem Rückweg nicht wie ein ausgehungerter Zombie einen Supermarkt ausraubte.

Beim darauffolgenden Partywochenende mit meinen Mädels in Düsseldorf entschied ich mich, beim Alkohol mal eine kleine Ausnahme zu machen. Hierbei wählte ich jedoch das in der Fitnessszene bekannte kalorienärmste Getränk Skinny Bitch (Wodka mit Soda und einem Spritzer Zitrone). Ansonsten hielt ich aber auch hier den Versuchungen stand.

Tage 31 – 40

Mittlerweile hatte ich mich schon so an die zuckerfreie Ernährung gewöhnt, dass es hier gar nichts Besonders mehr zu berichten gibt. Aufgrund des Sommerfestes unserer Kanzlei wusste dann aber jetzt auch jeder Kollege von meiner Challenge. Mit einem Glas Wasser in der Hand fällt man halt auf, wenn man als Frau nicht gerade schwanger ist.

Der Heißhunger war mittlerweile komplett verflogen. Eine gute Abwechslung zum ständigen Wassertrinken stellte kalter Tee dar. Als besonderes Highlight entdeckte ich Schoko Chai Tee für mich. Zusammen mit etwas ungesüßtem Sojadrink wirklich ein Traum. Für die doch zwischendurch auftretende kleine Lust auf Süßes bereitete ich mir in der letzten Woche Aςai-Balls zu.

Fazit

40 Tage zuckerfrei klingen anfangs schlimmer als es tatsächlich ist. Die ersten Tage waren aufgrund der Entzugserscheinungen zwar wirklich hart, aber man merkt sehr schnell, dass der Körper sich umgewöhnt. Heißhungerattacken gehörten in dieser Zeit schnell der Vergangenheit an. Daneben hat sich mein Geschmacksempfinden umgestellt. Im letzten Teil der Challenge bestellte ich ohne Nachzudenken einen Salat, leider mit Balsamicodressing. Das Dressing schmeckte mir dabei in etwa so, als ob man Schokoladensirup über den Salat gekippt hätte.

Da sich die Kohlenhydratzufuhr während der Challenge automatisch reduziert, stellte ich meine Ernährung in dieser Zeit auf leicht ketogen um. Die Challenge hatte daher auch positive Effekte – kommt her, ihr gesunden Fette! Dies hieß dann Bahn frei für meine geliebten Avocados und Nüsse. Käse, vor allem Ziegenkäse, wurde ebenfalls einer meiner neuen besten Freunde. Mein Lieblingssnack während dieser Zeit war körniger Frischkäse mit Avocado und etwas Zitrone. Als Alternative zu Süßem habe ich einige Male auf Tortilla Chips zurückgegriffen. Auch hier muss man jedoch genauestens aufpassen. Chips enthalten ebenfalls meistens Zucker. Es gibt jedoch insbesondere von den bekannten Biomarken auch nur mit Salz gesalzene Tortilla Chips.

Ebenfalls als positiver Effekt hat sich meine Haut durch den Verzicht auf Zucker und auch Alkohol deutlich verbessert. Daneben ist als netter Nebeneffekt zu vermerken, dass ich insbesondere an meiner persönlichen Problemstelle Bauch deutlich abgenommen habe. Dies kann aber auch an dem neu entwickelten Elan und der Energie liegen, die ich aufgrund des Zuckerverzichts entwickelt habe. Sei es auf der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit, ich fühle mich einfach fitter und motivierter.

Nichtsdestotrotz freue ich mich, beispielsweise wieder meine mit Agavendicksaft gesüßten heiß geliebten Riegel von Hej Natural zu essen (nein, ich bekomme kein Geld für die Schleichwerbung ;)) Außerdem sammeln sich mittlerweile ein Haufen zurzeit „verbotener“ Produkte bei mir daheim an, die man irgendwo als Werbegeschenk mitgenommen hat. Ein guter Anlass zum Fastenbrechen bietet daher das kommende Wochenende in Dubrovnik. Bei den Temperaturen wäre ein Eis keine schlechte Idee. Ich bin mal gespannt, wie es mir nach der langen Zeit ohne viel Zucker schmeckt. So richtig hingefiebert habe ich auf den Moment danach eher nicht. Momentan habe ich noch gar keine Lust auf Zucker 🙂

Alles in allem habe ich nach der Challenge ein besseres Gefühl dafür entwickelt, in welchen Produkten versteckter Zucker enthalten ist und ernähre mich nochmals um einiges bewusster. Ich war bestimmt nicht immer 100 % konsequent, aber es geht ja um das Gesamtziel. In Zukunft möchte ich regelmäßig 2 – 3 zuckerfreie Tage pro Woche in meinen Alltag integrieren. Darüber hinaus habe ich gelernt, dass man tatsächlich auch ohne Süßigkeiten überleben kann. Dies werde ich versuchen, ebenfalls öfter umzusetzen.

Kisses, Pia